• Erwarteter Anstieg der Nutzerzahlen von mobilen Games von 17,2 Prozent bis 2024
  • Antizipierte Nutzerzahl von 1,735 Milliarden im Jahr 2024
  • 37 Prozent der Gamer in diesem Bereich weiblich
  • Gaming Aktien deutlich weniger stark von Coronavirus betroffen, als Unternehmen aus DAX und Dow Jones

Bis zum Jahr 2024 könnten aktuellen Prognosen zufolge bereits rund 1,735 Milliarden Nutzer weltweit mobile Gaming-Angebote nutzen. Im Jahr 2017 waren es lediglich 1,170 Milliarden, wie eine neue Infografik von Kryptoszene.de zeigt. Weiterhin geht aus dieser hervor, dass die Einnahmen der Unternehmen stetig steigen, und dass Gaming Aktien weitaus weniger unter dem Coronavirus leiden, als Konzerne anderer Branchen.

Im Jahr 2017 beliefen sich die Einnahmen der Unternehmen im Bereich der mobilen Spiele-Anwendungen noch auf etwa 44,2 Milliarden US-Dollar. Bis 2024 soll dieser Betrag auf rund 56,7 Milliarden Dollar ansteigen, wie die Infografik aufzeigt.

Im Zuge der jüngsten Talfahrt an der Böse sank der Wert zahlreicher Gaming Aktien geringfügiger, als der Dow Jones und der DAX an Punkten einbüßte. So verringerte sich die Notierung des US-Indizes innerhalb der letzten vier Wochen um 21 Prozent, bei dem deutschen Leitindex schlagen die Verluste sogar mit 37 Prozent zu Buche. Anders die Entwicklung von Spieleentwicklern wie Nintendo oder Ubisoft, bei denen sich der Rückgang auf 13 bzw. 15 Prozent beläuft. 

Doch auch ohne externe Krisen spricht die Datenlage für ein weiteres Wachstum in der Branche der mobilen Games, wie aus der Infografik hervorgeht. Die Spieleentwickler setzen vermehrt auf diese Sparte, wenngleich immer noch 60 Prozent auch im Bereich der Desktop-PC-Anwendungen ein großes Potential sehen. 

„Vieles spricht dafür, dass die Gaming-Industrie auch weiterhin an Fahrt aufnimmt“, so Kryptoszene-Analyst Raphael Lulay. „Insbesondere bei mobilen Anwendungen steigt die Nachfrage – und dies wohlgemerkt über Generationen hinweg. Die Tatsache, dass auch zunehmend Frauen die Angebote nutzen, könnte den Spieleentwicklern ebenfalls in die Karten spielen“.